Warum eine Paper Wallet Card nicht gleich eine sichere Paper Wallet Card ist

Bitcoin & Co erfreuen sich derzeit aus verschiedenen Gründen immer gröter Beliebtheit. Sie sind aus der Nischenecke in den Mainstream aufgestiegen und fördern so natürlich auch immer mehr Anbieter von Hardware und Cold Storage Wallets zu Tage.

Aus diesem Grund möchten wir einfach mal auf die Unterschiede, der mittlerweile am Markt befindlichen Paper Wallet Cards aufmerksam machen, ohne irgend einem Mitbewerber zu Nahe treten zu wollen. Wir haben uns einige Produktbeschreibungen angesehen und natürlich zu Vergleichszwecken auch von den unterschiedlichen Anbietern Karten besorgt und diese verglichen.

Wir haben für uns eine spezielle Software im fünfstelligen Bereich programmieren lassen, welche unsere Walletadressen erzeugt und mit unseren Kartendruckern sicher, zuverässig und ohne Internetanbindung zusammen arbeitet.

Neben der Generierung der Walletadresse, dem Drucken der Keys und dem gleichzeitigen Versiegeln der Private Keys arbeitet unsere Software vollkommen verdeckt und löscht im Anschluss alle erzeugten Keys unwiderruflich. Während des gesamten Vorgangs ist es keiner Person möglich Einsicht in die Druckdaten zu nehmen. Unsere Karten werden stichprobenartig getestet ob der Druck unter der Versiegelung einwandfrei ist. Diese getesten Karten werden vernichtet und nicht in Umlauf gebracht.

Bei den von uns bestellten Testkarten der Mitbewerber ist uns direkt aufgefallen, dass einige Anbieter nicht mit einer gedruckten Rubbelfläche arbeiten, sondern die Felder des Private Key mit einem nachträglichen Aufkleber versehen sind. Da dies vermutlich nicht von einem Drucker bwerkstelligt werden kann, muss hier jemand manuell Hand anlegen, was zu Schluss führt, dass die Karten von mindestens 2 Augen in Ihrem Rohzustand betrachtet wird. Dies wiederrum bedeutet, dass neben der offensichtlichen Walletadresse auch Einsicht in den wichtigen Private Key genommen wird.

Natürlich gehen wir davon aus, dass auch bei dieser Methode sorgfältig gearbeitet wird und der Kunden- und Datenschutz über den Interessen des Unternehmens und der Mitarbeiter stehen. Einen Beigeschmack hat die Sache dann dennoch, wenn man seine vermeintlich sicheren Bitcoin oder anderen Kryptowährungen irgendwann "verliert" weil jemand den Private Key notiert hat.